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PV-Anlage per Wärmebild-Drohne kontrollieren

Wir finden defekte Module, überhitzte Zellen und Hagelschäden an Ihrer Photovoltaikanlage – aus der Luft, während die Anlage läuft. Ab 249 €.

Dasselbe Dach im Wärmebild mit einzelnen wärmeren Zellen Foto eines Ziegeldachs mit PV-Anlage EchtbildWärmebildIR 640×512 · 756 W/m²
Regler ziehen: Echtbild und Wärmebild derselben Anlage.

Wie funktioniert das?

Jedes Solarmodul wird in der Sonne warm. Arbeiten alle Zellen richtig, ist die Wärme gleichmäßig verteilt. Hat eine Zelle einen Riss, ist eine Lötstelle schlecht oder fällt ein Bauteil im Modul aus, staut sich dort Strom – und diese Stelle wird spürbar heißer.

Die Drohne trägt eine Wärmebildkamera, die genau diese Temperaturunterschiede sichtbar macht, und eine Zoomkamera für scharfe Detailfotos. So sehen wir nicht nur, dass etwas warm ist, sondern auch warum.

Warum nur bei Sonne?

Fehler werden erst warm, wenn Strom fließt. Bei Wolken oder schwacher Sonne bleibt das Wärmebild gleichmäßig und zeigt nichts. Deshalb planen wir den Termin nach Wetter.

Nahaufnahme zweier Solarmodule: im rechten Modul sind feine, diagonale Risse in mehreren Zellen zu sehenZoom · Abstand ca. 15 m
Zoomaufnahme: feine Zellrisse im rechten Modul – genau an der Stelle, die im Wärmebild auffiel.

Was wir typischerweise finden

  • Überhitzte Zellen (Hotspots)
  • Zellrisse, Glasbruch und Hagelschäden
  • Ausgefallene Schutzdioden – ein ganzer Teil des Moduls liefert dann keinen Strom
  • Verschmutzung, Moos und Verschattung
  • Auffällige Steckverbindungen und Kabelwege

Jeder Befund wird mit Temperatur gemessen und nach Dringlichkeit eingestuft: von „beobachten“ bis „zeitnah beheben“.

Wärmebild einer PV-Anlage mit eingezeichneten Messpunkten und Temperaturwerten zwischen 50 und 59 Grad CelsiusSP1–SP10 · ΔT bis 16 K
Auswertung aus einem echten Bericht: Messpunkte mit Temperaturen von 50,1 bis 59,4 °C.

Ablauf

  1. Anfrage

    Adresse, ungefähre Größe der Anlage (kWp) und Anlass genügen. Sie bekommen ein Festpreis-Angebot.

  2. Termin nach Wetter

    Wir legen ein Zeitfenster fest. Ist die Sonne stark genug, melden wir uns kurz vorher.

  3. Flug

    Wir fliegen die Anlage mit Wärmebild- und Zoomkamera ab. Meist 20–40 Minuten, die Anlage läuft weiter.

  4. Bericht

    Innerhalb weniger Tage: alle Befunde mit Bildern, Lage in der Anlage, Einstufung und Empfehlung.

Das bekommen Sie

Einen Bericht, der auch ohne Fachwissen verständlich ist: oben eine Kurzfassung mit dem Ergebnis, danach jede Auffälligkeit mit Wärmebild, Foto, Temperatur und einer klaren Empfehlung. Ihr Elektriker kann damit direkt arbeiten.

  • Kurzfassung auf der ersten Seite
  • Ampel-Einstufung jedes Befunds
  • Wärme- und Echtbilder
  • Auf Wunsch alle Bilddateien
Deckblatt eines NeckarCopter-Berichts zur Wärmebild-Kontrolle einer PV-Anlage Berichtsseite mit Wärmebildern und Tabelle der Messpunkte

Preise für die PV-Kontrolle

Sie bekommen vorab ein Festpreis-Angebot. Die Richtpreise helfen bei der ersten Einschätzung.

Alle Preise und Preis-Check →

UmfangGesamtpreis inkl. Anfahrt
bis ca. 15 kWp249 €
ca. 15–30 kWp299 €
ca. 30–50 kWp349 €
über 50 kWpab 449 €

Enthalten: Flug, Wärme- und Echtbilder, Auswertung und Bericht (PDF oder Word). Gesamtpreise inkl. 50 € Anfahrtspauschale im Raum Esslingen/Stuttgart; weiter entfernt zzgl. 0,70 € je Kilometer Mehrstrecke. Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet.

Für Solarteure und Elektrobetriebe

Sie brauchen Wärmebilder für Abnahme, Wartung oder einen Schadensfall, aber keine eigene Drohne? Wir fliegen für Sie und liefern den Bericht auf Wunsch neutral oder mit Ihrem Logo.

Partnerkonditionen anfragen →

Ratgeber: PV-Anlage nach Hagel prüfen →

Häufige Fragen

Was kostet eine PV-Kontrolle per Drohne?

Für Anlagen bis etwa 15 kWp 249 €, bis 30 kWp 299 €, bis 50 kWp 349 €, größere Anlagen ab 449 € – jeweils inklusive 50 € Anfahrtspauschale im Raum Esslingen/Stuttgart. Bericht und Auswertung sind enthalten.

Wann kann geflogen werden?

An einem sonnigen Tag, meist zwischen März und Oktober um die Mittagszeit. Die Sonne muss kräftig genug auf die Module scheinen (etwa 600 W/m² oder mehr), damit Fehler im Wärmebild sichtbar werden. Den genauen Termin stimmen wir kurzfristig nach Wetter mit Ihnen ab.

Muss ich etwas vorbereiten oder abschalten?

Nein. Die Anlage läuft ganz normal weiter. Wir brauchen nur einen Platz in der Nähe, von dem aus wir starten können – Garten, Hof oder Straße reichen meist.

Ersetzt das den Elektriker?

Nein, es ergänzt ihn. Das Wärmebild zeigt, wo genau etwas auffällig ist. Messen und reparieren muss weiterhin ein Elektrofachbetrieb – mit dem Bericht weiß er aber sofort, wo er ansetzen muss.

Nach welchen Regeln werten Sie aus?

Aufnahme und Auswertung orientieren sich an der Norm IEC 62446-3 für Wärmebilder an PV-Anlagen: dokumentierte Einstrahlung, feste Temperaturgrenzen für die Einstufung und eine nachvollziehbare Lage jedes Befunds.

Anlage kontrollieren lassen

Wir sind unterwegs in Esslingen, Stuttgart, Ostfildern, Plochingen, Wendlingen, Nürtingen, Kirchheim unter Teck, Fellbach, Waiblingen und auf den Fildern.